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Woche 7 – Sydney + Showtek

Huch schon wieder so lange her seit dem letzten Blogeintrag. Die Zeit vergeht so schnell… Also nun mein Bericht der 7. Woche.

Diese Woche ist ein Rundgang durch Sydney geplant ­čÖé Aber erst einmal ist wieder Arbeiten angesagt.

Montag erstelle ich die 2D-Konstruktionszeichnungen von meinem neu erstellten und simulierten Test-Werkzeug.

Dienstag is wieder ein Treffen mit Nathan, er bekommt von mir die digitalen Konstruktionsmodelle und die Zeichnungen, damit das Tool gebaut werden kann. Er ist sehr zufrieden! Als n├Ąchstes muss nun eine Sicherheitsanalyse f├╝r das Arbeiten mit dem Roboter erstellt werden. Welche Gefahren wo lauern und wie man sie vorher verhindert, wie oft sie ├╝berhaupt auftreten k├Ânnen und wie schwerwiegend die Gefahren sind. Und so weiter… Als ich abends nach Hause komme, entdecke ich „Besuch“ ├╝ber unserer Haust├╝r!

Huntsman Spider – Riesenkrabbenspinne

Eine s├╝├če kleines Spinne hat sich in unser Haus verirrt. Ich frage Sam, der erkl├Ąrt mir, dass es ein Huntsman-Spider ist (auf Deutsch „Riesenkrabbenspinne“, weil sie wie Krabben seitw├Ąrts laufen kann). Huntsman, weil sie ein J├Ąger ist. Sie baut keine Netze, sie f├Ąngt ihre Beute durch ihre hohe Geschwindigkeit. F├╝r Menschen ist sie wohl vollkommen harmlos. Zwar t├Âtet sie auch ihre Opfer mit Gift, f├╝r australische Verh├Ąltnisse hat sie aber eines der schw├Ąchsten Gifte. Ein Biss ist wohl vergleichbar mit einem Bienenstich/Wespenstich. Da sie aber eine viel zu gro├če Angst vor Menschen hat, bei├čt sie nur selten. Trotzdem ist sie wohl f├╝r die meisten menschlichen Todesf├Ąlle durch Spinnen ├╝berhaupt verantwortlich – sie versteckt sich n├Ąmlich gerne in Autos, besonders die Sonnenschutzblende ist wohl ein beliebtes Versteck. Wenn sie dort dann w├Ąhrend der Fahrt auftaucht oder beim Herunterklappen runterf├Ąllt, bekommen immer wieder Leute Panik vor dieser harmlosen Spinne. Es gibt Berichte von schweren Unf├Ąllen, weil Leute Vollbremsungen mitten auf der Autobahn machen, das Steuer loslassen und in andere Autos fahren oder sogar w├Ąhrend der Fahrt aus dem Auto springen. Sam sagt, am besten wir lassen die Spinne dort. Sie k├Ąme sonst vermutlich eh bald wieder rein, au├čerdem gibt es keine Ungeziefer dort wo diese Spinne ist.

Am Mittwoch sitzt unser Gast immer noch dort. Donnerstag Abend sitze ich noch sp├Ąt am Laptop, als ich aus meinen Augenwinkeln eine Bewegung unter der T├╝r sehe. Als ich meinen Blick auf die T├╝r richte, sehe ich dann gerade noch, wie der Huntsman sich in meinem an dem Haken an der T├╝r h├Ąngenden Duschhandtuch verkriecht. Ne, so haben wir nicht gewettet! Mein Zimmer ist nur f├╝r mich! Als ich das Handtuch bewege, kommt er blitzschnell wieder herausgeflitzt. Erstaunlich, wie schnell diese riesige Spinne ist. Ich ├╝berlege kurz, wie ich die Spinne nun herausbekomme. Dann schnappe ich mir zwei Kartonst├╝ckchen. Mit einem schubse ich die Spinne etwas, so dass sie auf das andere St├╝ckchen rauf l├Ąuft. Dann trage ich den Karton nach drau├čen und setze sie im wahrsten Sinne des Wortes vor die T├╝r. Das hat sie nun davon! ­čśë

Samstag: Heute soll es nach Sydney gehen. Ich habe eine Karte f├╝r „Showtek„. Nach dem Mittag starte ich, laufe zur Uni, von da geht es mit dem Bus zum Bahnhof und dann mit dem Zug nach Sydney. Dort muss ich mein Ticket in den Automaten stecken, der das prompt einbeh├Ąlt… Ich frage den Aufpasser, der den Automaten dann ├Âffnet und mein Ticket wieder rausfischt. Er erkl├Ąrt mir dann, dass das Ticket nur f├╝r die Bahn gilt, nicht aber f├╝r den Bus, mit dem ich ab hier weiter wollte. Aha? Das Internet hat mir gestern f├╝r die Strecke genau dieses Ticket vorgeschlagen und ein anderes konnte ich auch gar nicht kaufen, abgesehen von Tagestickets. Naja gut, muss ich halt noch ein Busticket kaufen. Zun├Ąchst will ich aber noch was vern├╝nftiges Essen, der Abend/die Nacht wird lang. Ich suche rund um den Hauptbahnhof nach einer M├Âglichkeit f├╝r warmes FastFood, in Deutschland ist jeder Gro├čstadtbahnhof ├╝berf├╝llt von Gesch├Ąften dieser Art. Nicht so in Sydney. Ich laufe einmal halb um den Bahnhof, finde die Ebenen ziemlich verwirrend und komme dann auf einer anderen Ebene wieder herein. Hier gibt es dann endlich einen „Hungry Jacks“, die australische BurgerKing-Variante. Nachdem ich mich gest├Ąrkt habe, suche ich den Bus bzw. die Bushaltestellen. Nachdem ich nun einmal um den Hauptbahnhof herum bin, frage ich ein paar Leute, wo denn hier die Busse zum „Moore Park“ bzw. „Hordern Pavilion“ fahren. Die erkl├Ąren mir, dass ich genau auf der falschen Seite bin, die Busse fahren in der Stra├če hinter dem Bahnhof ab. Ich laufe also nochmal halb rum zu der Seite, wo auch der Eingang zu der Ebene mit Hungry Jacks war. Von dort aus kann ich etwas entfernt dann auch einige Bushaltestellen sehen. Ich frage zur Sicherheit nochmal jemanden, ob ich hier wirklich richtig bin f├╝r die Busse zum „Moore Park“. Nein sagt man mir, die fahren auf der anderen Seite vom Hauptbahnhof ab. AAAHH! Da komme ich gerade zum zweiten Mal her. Man f├╝hlt sich etwas wie bei Asterix & Obelix auf ihrer Suche nach Passierschein A38. Ich laufe also meine zweite Runde um den Hauptbahnhof zu Ende und entdecke ein paar verlassene Bushaltestellen. Aha? Ich frage nochmal jemanden, der sagt ich sei hier tats├Ąchlich richtig, der Bus m├╝sse auch gleich kommen. Wird auch Zeit, ich laufe nun bald 2 Stunden um den Bahnhof auf der Suche nach Essen und einem Bus. Der Bus kommt, ich kaufe mein Busticket und dann geht es zum Moore Park. Von der Bushaltestelle kann ich auch den Hordern Pavilion schon sehen, mit mir laufen auch noch mehr zu der Stelle. Eine gute Dreiviertelstunde vor Veranstaltungsbeginn bin ich dann auch noch da. M├╝sste ja bald Einlass beginnen. Aber warum sind hier so wenig Leute? Immerhin ist das Event ausverkauft!

Hordern Pavilion – ausverkauft

Aber gut, ich bin hier richtig. Kurz vor Veranstaltungsbeginn warten nun endlich etwas mehr Leute vor dem Einlass, reingelassen werden wir aber noch nicht. Stattdessen kommen ein paar Polizisten, einer mit Drogensp├╝rhund. Dieser schn├╝ffelt an uns und setzt sich bei jemandem direkt neben mir hin. Das ist das Zeichen, daraufhin wird derjenige gleich abgef├╝hrt. Jemand anderes spricht mich an, ob ich plane, Drogen zu nehmen oder Alkohol zu trinken. Er ist sehr erstaunt, als ich sage, dass ich weder das eine noch das andere vorhabe… Gegen 21:10 Uhr (10 Minuten nach Veranstaltungsbeginn) ├Âffnet dann auch endlich der Einlass. Mein Rucksack wird gepr├╝ft – aber er sieht nur, dass ich eine Jacke darin hab. Ich h├Ątte sonst ┬áwas da drin haben k├Ânnen, genauere Kontrolle war wohl ├╝berfl├╝ssig… Nun geht es endlich rein. Nach einer Weile f├╝llt sich die Halle auch. Die Musik hat aber noch ziemlich wenig mit dem erwarteten Musikstil zu tun.

Hordern Pavilion – Tanzfl├Ąche

Gegen 23.30 – die Musik wird langsam besser – gibt es dann die M├Âglichkeit f├╝r ein „Meet & Greet“ mit Showtek – oder besser gesagt eine Autogrammstunde.

Showtek

Showtek Meet & Greet

Mit signiertem Poster, Autogrammkarte, einer Promo-CD von einem mir vollkommen unbekannten DJ und einem Schl├╝sselband gehe ich wieder in die Haupthalle. Die Musik ist besser, aber gut ist immer noch was anderes. Au├čerdem ist es relativ leise. Ich bin hier doch auf einem Gro├čevent oder nicht? Naja, vielleicht fangen sie erst um 1 Uhr richtig an, die Discothek „Funpark“ in Hannover macht das ├Ąhnlich, erst wenn der Hauptgast kommt, wird die Anlage wirklich lautgedreht. Au├čerdem steht ├╝berall Securitypersonal, mit schusssicheren Westen bekleidet. Ganz ehrlich, das macht mir etwas Angst… Vielleicht sollte man am Eingang vern├╝nftig kontrollieren? Um mich herum sehe ich immer wieder Leute, die sich komische sehr kleine Spr├╝hflaschen in die Nase stecken. Keine Ahnung, was das ist – gesund sieht das nicht aus. Auf dem Fu├čboden liegen ein paar leere „Dosen“ dieser Mini-Nasensprays.

Um 1 Uhr sind nach einer Reihe von Vor-DJs endlich Showtek an der Reihe. Die Musik davor ging mir auch langsam tierisch auf den Keks, von der zwischenzeitlichen Besserung war schon wieder nicht mehr viel zu merken. Aber laut ist es immer noch nicht. Die Jungs geben alles, die Musikauswahl ist auch nicht viel besser. Wow, das ist jetzt das dritte Mal, dass ich Showtek sehe, zweimal schon in Hannover. Aber dieses Mal geht ja gar nicht. Was ist das f├╝r Musik? Die Mischung, die sie spielen, besteht zur H├Ąlfte aus (f├╝r meinen Geschmack) M├╝ll und die andere H├Ąlfte ist echt ganz ok. Was mich aber wundert: Wenn man auf eine Musikveranstaltung f├╝r Hardstyle geht, ist einem klar, dass man keine Live-Musik geboten bekommt, sondern nur eine Live-DJ-Performance. Das wird dadurch aber (normalerweise) durch um so mehr Show ausgeglichen, Lichtshow, Lasershow und eine Musikanlage, die im ganzen K├Ârper zu sp├╝ren ist, so dass teilweise sogar abgestellte Getr├Ąnke h├╝pfen. Die Lichtshow ist etwas mau, gro├če LED-Leinw├Ąnde wirken aber wirklich toll und die Lasershow ist klasse! Aber die Musik? Ich merke nichts. Und die Lautst├Ąrke ist so, dass ich mich bequem mit den Leuten um mich herum unterhalten kann… Wenn ich so Musik h├Âren h├Ątte wollen, dann h├Ątte ich zu Hause meine Kopfh├Ârer aufgesetzt! Irgendwie kommt bei mir nicht so Recht Stimmung auf. Andere gehen daf├╝r wie wild ab. Jemand neben mir kommt auf mich zu und fragt mich, ob ich Pillen genommen h├Ątte. ├ähm nein? Ich stelle die Gegenfrage, er schaut mich entsetzt an, na klar sei er auf ’nem Trip sagt er. Er holt zwei bunte Pillen aus der Tasche und fragt mich, ob ich auch welche will. Nein Danke. Ich f├╝hle mich hier nicht mehr wohl! Sind hier denn ├╝berall Drogen? Ist hier auch jemand NICHT auf Droge? Bin ich der einzige? Mir kommt das so vor. Dann kommen endlich wieder ein paar gute Lieder. Ich hab mal ein Video mit meinem Handy gemacht. F├╝r die meisten hier wird die Musik zwar nichts sein, aber ihr k├Ânnt ja vielleicht trotzdem mal reinschauen, wenn ihr wollt.

Und hier zwei Videos von Showtek selbst:

Nach Showtek kommt dann „Code Black“ die Musik ist endlich mal das, was ich unter dem Event verstanden hab! Aber nur eine Dreiviertelstunde lang, dann ist n├Ąmlich schon der n├Ąchste DJ dran. Die Musik wird wieder schlechter und viele Leute gehen. Um 5 Uhr ist dann Feierabend, ein kostenloser Shuttlebus kann uns aber zur Afterparty bringen. Mit einer gro├čen Gruppe versuchen wir die Stelle zu finden, wo der Bus abf├Ąhrt. Es f├Ąngt an zu regnen. Wir stellen uns unter. Doch das Securitypersonal sagt, dass wir dort nicht warten d├╝rfen. Wir fragen, wo der Bus denn ├╝berhaupt abfahren w├╝rde, man schickt uns zu einer Bushaltestelle in der N├Ąhe. Dort warten wir. Dann kommt nochmal Security vorbei und sagt, dass der Bus doch an der anderen Stelle abfahren w├╝rde. Wir laufen dort hin. Dann kommt ein Bus, f├Ąhrt an uns vorbei und h├Ąlt an der Stelle, wo wir eben noch waren. Ein paar zuf├Ąllig dort stehender Leute steigt in den Bus ein und der Bus f├Ąhrt ab. Ohne uns, wir stehen ja woanders. Also laufen wir wieder zu der anderen Stelle. Einigen reicht es und sie nehmen sich ein Taxi. Der Gro├čteil scheint aber eh schon vorher die Busse genutzt zu haben oder geht ins Parkhaus zu den Autos. Wir warten auf den n├Ąchsten Bus. Und warten. Immer mehr geben auf, nehmen sich ein Taxi und fahren nach Hause. Bis wir nur noch eine handvoll Leute sind und kein Bus mehr zu kommen scheint. Es ist inzwischen deutlich nach 6 Uhr und es wird schon langsam hell. Wir machen uns zu Fu├č auf den Weg. Auf den Stra├čen ist langsam schon wieder Leben. Ich habe ziemlich schlechte Laune, funktioniert hier eigentlich ├╝berhaupt irgendwas? Egal, worum es hier bisher ging in Sydney, es war immer schwer und schlecht. Ich h├Ątte gro├če Lust, mich jetzt einfach in den Zug nach Hause zu setzen, es reicht einfach… Aber jetzt bin ich extra nach Sydney gefahren und soll nur mit negativen Erlebnissen und ohne etwas gesehen zu haben nach Hause fahren? Auch doof. Gegen kurz nach 7 kommen wir dann an an der Discothek, wo die Afterparty sein soll. Ich sehe das, sehe die Leute, es scheint voll zu sein aber nach Spa├č sieht das nicht aus. Da ich irgendwie keine Lust habe, mir schon wieder die Laune zu verderben und daf├╝r noch mehr zu zahlen, entscheide ich mich, dort nicht mehr reinzugehen und drehe um zum einem Park mit einem „goldenen M“, an dem ich vor 5 min. vorbei kam.

Park

Dort fr├╝hst├╝cke ich dann erstmal und genie├če es, eine Weile zu sitzen. In den letzten gut 12 Std. hab ich nicht viel Zeit gehabt, die ich nicht stehend verbracht habe. Das Wetter ist immer noch nicht gut. Dann schaue ich, was ich auf meiner Liste stehen hab – die Orte, die ich mir gerne anschauen w├╝rde. Ich vergleiche es mit der Karte und dem Ort, wo ich gerade bin und stelle fest: Ich bin quasi genau dort, wo ich starten wollte.

Vorbei gehts am IMAX-Kino mit der gr├Â├čten Leinwand…

Sydney IMAX am Circular Quay

… zu einem der vielen kleinen H├Ąfen hier.

Sydney – Ein Hafen in der N├Ąhe vom Circular Quay

Die Wolken verschwinden, das Wetter wird besser, meine Laune auch immer mehr. Auf gehts zur Harbour Bridge, daf├╝r muss ich nur ├╝ber diese eine Hauptstra├če – wenn das so einfach w├Ąre:

Sydney Halbmarathon 1

Denn es ist Sydney-Halbmarathon. 15.000-20.000 Leute laufen mit, wie soll ich denn da die Stra├če kreuzen? Einfachste M├Âglichkeit: Mitlaufen! ­čśÇ Naja nicht ganz, ich folge der Strecke, ganz grob f├╝hrt die eh in Richtung Harbour Bridge.

Sydney Halbmarathon 2

„Umweltschonende“ Getr├Ąnke-Tankstelle. Ich hatte mich schon von weitem gefragt, was das f├╝r ein Ger├Ąusch ist. Als ich dann ankam, wusste ich. Das Ger├Ąusch von Plastikbechern, die man wegwirft und dann drauftritt. Aber tausende davon.

Sydney Halbmarathon 3 – M├╝ll?

Und der Punkt, an dem ich den Marathon wieder verlasse, 2,5km bin ich jetzt mitgelaufen. War ein gro├čer Umweg, aber ich konnte ja sonst nicht „kreuzen“…

Sydney Halbmarathon 4

Dann komme ich um die n├Ąchst Ecke und pl├Âtzlich ist sie zu sehen, die Harbour Bridge!

Sydney Harbour Bridge 1

Wow! Riesig! Kann man da r├╝berlaufen? Ich versuche es!

Sydney Harbour Bridge 2

Hmm an dieser Seite nur f├╝r Fahrradfahrer, die Strafen sind hoch. Aber auf der anderen Seite gibt es einen Fu├čweg! Und von da aus kann man die Oper sehen!

Sydney Opera 1

Ich bin vollkommen beeindruckt. Irgendwie ist es ein komisches Gef├╝hl. Man steht vor diesem Objekt. Man kennt es von Bildern, man kennt es aus dem Fernsehen, ja selbst aus Computerspielen. Und doch wirkt es nie real. So weit weg, man wird es wohl nie sehen. Man nimmt es bewusst war, manchmal auch unbewusst im Hintergrund. Aber nun steht man da und sieht es mit eigenen Augen. Unbeschreiblich!

Sydney Opera 2

Weiter geht es auf der Br├╝cke, zum ersten der 4 Pfeiler. Auch die Br├╝cke kennt man von Fotos oder aus dem Fernsehen. Sie sieht gro├č aus. Aber wenn man davorsteht bzw. draufsteht, ist sie beeindruckend. Kein Foto kann das Gef├╝hl vermitteln, WIE gewaltig dieses Bauwerk wirklich ist!

Sydney Harbour Bridge 3

Man hat einen wundervollen Blick auf die Oper…

Sydney Opera 3

… und auf die Skyline der Stadt.

Sydney

Nun gehe ich weiter zum „Circular Quay„. Hier legte u.a. die „First Fleet“ an, die damals Australien besiedelte. Au├čerdem liegt es direkt an der Skyline und mitten zwischen der Harbour Bridge und der Sydney Opera. Von hier aus kann man die Harbour Bridge auch toll sehen.

Sydney Harbour Bridge 4

Cebit in Sydney???

Cebit in Sydney?

Und nochmal die Harbour-Bridge.

Sydney Harbour Bridge 5

Auf der Br├╝cke hier ├╝ber dem Circular Quay haben sich auch ein oder zwei Fahrradfahrer niedergelassen. Interessante Unterkunft. Das Fahrrad ist angeschlossen, der Schlafsack wie ein Kokon zugezogen, aus dem inneren dringen Schnarchger├Ąusche. Allerdings nur ein Fahrrad f├╝r zwei? Und war kein Zimmer mehr frei?

interessante Unterkunft f├╝r Fahrradfahrer

Dann gehe ich weiter zur Oper, vorbei an V├Âgeln mit ziemlich langen Schn├Ąbeln. (Molukkenibisse bzw. Australian White Ibis)

Molukkenibis

Und dann bin ich da, an der Oper in Sydney.

Sydney Opera 4

Ich muss sagen, von weitem sieht sie beeindruckender aus. Von nahem ist es ein schon etwas in die Jahre gekommener „komisch geformter“ Klotz aus einer Art Waschbeton, der von oben mit wei├čen und wei├čgelblichen Fliesen im Wechsel beklebt ist.

Sydney Opera 5

Aber trotzdem absolut beeindruckend.

Sydney Opera 6

Dann von hier nochmal ein Blick zur├╝ck zur Harbour Bridge.

Sydney Harbour Bridge 6

Ich w├╝rde mir nun gerne noch viel mehr anschauen. Meine Liste ist noch deutlich l├Ąnger. Aber meine F├╝├če sind platt. Ich bin jetzt seit ├╝ber 22 Std. auf Achse. Muss reichen – dann muss ich nochmal wieder kommen. M├╝de bin ich auch langsam. Also mach ich mich auf den Weg zur Bahnstation am Circular Quay. Auf dem Weg schnappe ich mir noch schnell einen Geocache und filme noch einmal kurz von dort die Umgebung.

Dann gehe ich eine Etage tiefer in die Station und nehme den n├Ąchsten Zug. Genau richtig, es f├Ąngt n├Ąmlich wieder zu regnen an.

Das war mein Besuch in Sydney. Auch wenn das Musikevent verdammt teuer und verdammt schlecht war, die Harbour Bridge, Circular Quay und die Oper haben es absolut wieder wett gemacht!

Wer noch mehr Eindr├╝cke vom Musikevent bekommen will, kann sich hier noch eine Playlist aus Videos anschauen:┬áhttp://www.youtube.com/watch?v=GvZenyQd9lM&list=PLC076DA0F9369CAFC&feature=plpp_play_all Sind glaube ich gut 45 min. Und nur, wer WIRKLICH Lust hat. F├╝r den Rest ist der Artikel hier nun zu Ende ­čśë

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5 Responses to “Woche 7 – Sydney + Showtek”

  1. wolfi sagt:

    Wow Tobias,

    du bist ja dort in einer unglaublichen Welt untergetaucht. Was du alles erlebst…da wird man schon sehr sehr neidisch. Wenn ich dann noch die faszinierenden bilder von Sydney sehe….einfach toll. Die Bilder kannte ich bis jetzt nur aus B├╝chern oder Fernsehen. Wir freuen uns f├╝r dich, da├č du neben deiner Arbeit auch das Land, die Leute und die Natur geniessen und sp├╝ren kannst.

    Liebe Gr├╝├če
    aus der Heimat denden Dir

    Renate und Wolfgang

  2. Anin sagt:

    Hi Tobby,
    nach den 6 Wochen Sydney kommt mir vieles so bekannt vor und man m├Âchte eigentlich sofort vorbei kommen. Der Hafen m├╝sste eigentlich „Darling Harbour“ sein (wenn ich mich richtig erinnere). Es ist ├╝brigens sch├Ân zu wissen, dass du auch so ├╝ber das Opernhaus denkst D: D ich meine mich erinnern zu k├Ânnen, dass wir Sydney auch haupts├Ąchlich im Regen kennengelernt haben ­čśÇ
    der Vogel da ist ein „Australischer wei├čer Ibis“… anfangs nett anzusehen (bis man von denen genughat, dann sind sie nervig :D)
    LG. Anin

    • Nika sagt:

      Anin, du bist doof. Ich wollt auch grad mit dem Ibis klugschei├čen.
      Mir kommt das auch alles noch so bekannt vor…also Sydeny Opera 4 da standen wir auch bzw. sind da auch langgelaufen und da wo du Sydney Harbour Bridge 5 fotografiert hast auch. ­čśÇ

    • tobby sagt:

      Hi Anin.
      Ja, Darling Harbour ist das. Die Cockle Bay, direkt am IMAX.

      Danke f├╝r den Tip mit dem Ibis, werd ich gleich mal einf├╝gen ­čÖé Aber ja, sch├Ân fand ich den nicht, ist nicht so gut zu erkennen auf dem Foto, aber er frisst da gerade Aas von irgendeinem undefinierbaren toten Tier, auch sonst finde ich ihn nicht wirklich h├╝bsch ^^

      Viele Gr├╝├če
      Tobby

  3. vivi sagt:

    iiiiih wehe du bringst die Spinne mit nach Deutschland …denn is aber Alarm !!! XD
    liebe Gr├╝├če ^^

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