Archive for the ‘Uni’ Category

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Woche 16

Montag, September 3rd, 2012
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Woche 16 fängt da an, wo die letzte aufgehört hat. Mit viel Sch***. Nichts geht… Montag komme ich zunächst nicht ins Labor, weil komischerweise alle Türen zu sind, als ich dann endlich mit Nathans Hilfe drin bin (aber erst gegen Mittag, weil ich ihn vormittags nicht erreichen konnte), will aber immer noch nichts am Roboter. Es will einfach nicht. Grässlich… Das macht keinen Spaß!

Dienstag ist dann aber das Gegenteil. Nathan und ich finden heraus, dass wir nicht nur das „Machining“ Pack auf dem Roboter haben, sondern auch das „Assembly“, mit dem ein ganzer Stapel an Befehlen dazukommt, die ich nutzen kann. Nach dem Wälzen der Handbücher programmiere ich mit den neuen Befehlen drauf los. Und am Ende des Tages habe ich mehr geschafft, als sonst in 2 Wochen. Hervorragend! Plötzlich klappt es wie am Schnürchen. Es besteht nicht nur wieder Hoffnung, es sieht sogar sehr sehr gut aus 🙂 Das funktioniert verdammt gut! Höhen und Tiefen…

Die Woche geht dann so weiter – mit verdammt großem und verdammt schnellem Fortschritt. Ich hatte schon Angst, dass es am Wochenende dann losgeht nach Cairns und ich kann nicht abschalten, weil ich so große Probleme mit dem Projekt habe – aber zum Glück geht alles super gerade. Diese Woche ist außerdem übrigens Orientierungswoche. Die neuen Erstsemester fangen an 🙂 Montag war Einschreibung, Dienstag geht es dann mit einem großen „O-Day-Festival“ weiter. Dabei stellen sich verschiedene Gruppierungen an der Uni vor, einige lokale Firmen machen Werbung und aus dem Symbio Wildlife Park ist ein Koala da.

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Woche 13 & 14 &15

Sonntag, August 26th, 2012
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Woche 13 und 14 lassen sich recht schnell zusammenfassen. Ich habe weiter programmiert, die Simulation tut eeeendlich genau das, was sie soll – oder anders gesagt: Das Programm läuft endlich in der Simulation. Leider verhält sich der Roboter in echt noch etwas anders, aber das ist der nächste Schritt. Da es wirklich arbeitsintensiv ist und mir irgendwie auffällt, wie wenig Zeit noch ist, nehme ich mir auch nichts anderes vor. Kaum zu glauben, die halbe Zeit ist nun schon rum in Australien und damit auch schon deutlich über der Hälfte der Zeit in der Uni. Wenn ich überlege, dass laut Prüfungsordnung eine Studienarbeit nur 3 Monate dauern soll, dann müsste ich jetzt fertig sein, inklusive schreiben. Haha, guter Witz… Nie im Leben. Ich bin froh, wenn ich es in den 6 Monaten schaffe und selbst damit wäre ich wohl weit unter der üblichen Zeit, 12 Monate dafür sind auch noch ganz normal. Aber so viel Zeit habe ich nun mal nicht. Also arbeiten. Arbeiten. Arbeiten!!!

In Woche 15 kommt dann Besuch. Meine Schwester kommt. Sie will 4 Wochen Australienurlaub machen und lässt es sich dann natürlich nicht nehmen, bei mir vorbei zu schauen. Am Mittwochabend läuft dann also mein Telefon heiß. Ich habe für sie einen Fahrservice gebucht, der sie in Sydney auf dem Flughafen abholt und zu mir bringt. Das ist aufgrund horrender Extragebühren für den Zug zum Flughafen insgesamt günstiger und einfacher, als wenn ich sie selbst abhole. Doch der Flug hat etwas Verspätung. Der Fahrer wartet… (mehr …)

Woche 7 – Sydney + Showtek

Freitag, Juni 22nd, 2012
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Huch schon wieder so lange her seit dem letzten Blogeintrag. Die Zeit vergeht so schnell… Also nun mein Bericht der 7. Woche.

Diese Woche ist ein Rundgang durch Sydney geplant 🙂 Aber erst einmal ist wieder Arbeiten angesagt.

Montag erstelle ich die 2D-Konstruktionszeichnungen von meinem neu erstellten und simulierten Test-Werkzeug.

Dienstag is wieder ein Treffen mit Nathan, er bekommt von mir die digitalen Konstruktionsmodelle und die Zeichnungen, damit das Tool gebaut werden kann. Er ist sehr zufrieden! Als nächstes muss nun eine Sicherheitsanalyse für das Arbeiten mit dem Roboter erstellt werden. Welche Gefahren wo lauern und wie man sie vorher verhindert, wie oft sie überhaupt auftreten können und wie schwerwiegend die Gefahren sind. Und so weiter… Als ich abends nach Hause komme, entdecke ich „Besuch“ über unserer Haustür!

Huntsman Spider – Riesenkrabbenspinne

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Woche 6 – zweiter Versuch am Mount Keira

Freitag, Juni 8th, 2012

Dienstag: Ab jetzt haben Nathan und ich abgesprochen, jeden Dienstag morgen ein Treffen zu machen. Das ist auf jeden Fall sinnvoll und super für den Erfahrungsaustausch. Zusammen bekommen wir nun auch die Simulation des Roboters zum Laufen, die noch einige Probleme bereitete. Außerdem habe ich in den letzten Tagen ein Tool/“Werkzeug“ am PC entworfen, welches zunächst für die Messungen und Versuche benutzt werden kann, so lange noch keine „echte“ Frässpindel da ist. Mein Entwurf gefällt Nathan auch schon ganz gut, das kann nun demnächst wohl so produziert werden, ein paar Änderungen und dann die 2D-Konstruktionszeichnungen muss ich aber noch erstellen.

Außerdem gehe ich inzwischen jeden Dienstag und Freitag zur „Good Life Series“. Dort kann man Erfahrungen über „Lernen in Studentengruppen“ austauschen, neues über „Sprechen vor großen Gruppen“ lernen und sein „Zeitmanagement“ verbessern. Und vieles mehr, jedes Mal ein neues Thema. Außerdem gibt es immer ein Stück gratis Pizza 🙂 Das ist doch Anreiz genug oder nicht 😉 Nein, im Ernst, die Themen sind sehr interessant, nebenbei lernt man viele neue Leute kennen und kann sein Englisch noch ein bisschen verbessern. Im Labor sonst ist es halt ziemlich still, da „verbessert sich nichts“…

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Woche 5 – Canberra

Sonntag, Mai 27th, 2012international

So, ich hänge ja immer noch etwas zurück mit den Berichten. Hier also der nächste – die 5. ganze Woche mit meinem Besuch in Canberra 🙂

Ich muss mal schauen, ob ich in Zukunft weiterhin wirklich genau jede Woche einen Bericht verfasse. Mein Projekt wird langsam für externe Personen unspannend, für mich umso spannender 😉 Daher denke ich, ich werde in Zukunft nur noch kurz über die Uni berichten und sonst immer dann Einträge verfassen bzw. nur über die Tage was schreiben, wenn es was Interessantes gab.

Montag: Abends kam noch einmal ein Mädchen vorbei, um sich das Haus anzuschauen. Ich dachte Steve wollte einziehen? Offensichtlich wohl doch nicht. Mir solls egal sein… Sie studiert und scheint auch ganz nett…

Dienstag: Grant sagt, die Party am Wochenende fällt aus. 🙁 Schade. Aber es gibt Alternativen – die Uni bietet (speziell auch für internationale Studenten) eine Fahrt nach Canberra an! (mehr …)

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Woche 4 – erstmal krank, dann geht es endlich weiter am Projekt

Dienstag, Mai 22nd, 2012marketing

Ich hänge ja noch etwas zurück mit meinen Blogeinträgen… Bevor sich das groß aufstaut – hier der Bericht von meiner 4. Woche:

Montag: Ich dachte Sonntag Abend, ich müsse nur eine Runde gut schlafen, dann geht es mir wieder besser – das kann ich aber so nicht bestätigen. Ich bin vollkommen k.o., gehe aber erst einmal zur Uni. Dort angekommen wird es aber schnell immer schlechter, mir ist schlecht, schwindelig, usw. Kurz: krank. Nach kurzer Zeit sehe ich ein, dass das keinen Sinn hat, sage Nathan Bescheid und gehe nach Hause. Den Rest des Tages und die Nacht verbringe ich fast ausschließlich schlafend…

Dienstag: Hm, es geht mir etwas besser, aber auch nur eeetwas. Also bleibe ich auch heute zu Hause und die meiste Zeit im Bett.

Mittwoch: Ich hätte heute überlegt, ob ich wieder zur Uni gehe oder nicht, so langsam scheine ich „über den Berg zu sein“. Perfekt geht es mir zwar noch nicht wieder, aber ausreichend. Allerdings gibt es gar keinen Grund zur Uni zu gehen – heute ist nämlich ANZAC-Tag, ein nationaler Feiertag. So kann ich mich dann doch noch etwas weiter ausruhen. Wendy plus ihre zwei Kinder (die Vermieterfamilie) bringen abends dann noch weitere Schränke für uns vorbei. Ting hat noch keinen Kleiderschrank. Und für Ting, Sam und mich gibt es noch einen kleinen Schrank mit Schubladen für Kleinteile. Ja stimmt, das fehlte am Kleiderschrank auch. Perfekt 🙂 Allerdings müssen die Schränke noch zusammengebaut werden – öhm, das wird ohne Werkzeug schwer. Ok, am Samstag will David (Wendy’s Mann) dann nochmal mit Werkzeug vorbei kommen und uns beim Aufbauen helfen.

Donnerstag: Endlich geht es mir wieder gut! Ich mache mit Stephen und Nathan ein Treffen für eine Besprechung ab und wir organisieren das weitere Vorgehen im Projekt und besprechen meine bisherigen Ergebnisse, insbesondere von der Literaturrecherche zu Beginn. (mehr …)

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Woche 3 – Umzug und Roboter die 2.

Donnerstag, Mai 17th, 2012
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Montag morgen, ich packe die letzten Sachen und mache noch ein paar Erinnerungsfotos vom/im Hostel.

Mein Hostelzimmer kurz bevor ich es verlasse – und genau im Moment des Fotos fällt der Rucksack vom Stuhl 😉

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Woche 2 – Roboterprogrammierung und Hausbesichtigungen

Freitag, Mai 11th, 2012
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Dienstag: Jetzt geht es weiter mit der Uni. Heute soll ich mich mit Nathan treffen und Roboterprogrammierung lernen, Stephen ist die Woche über nicht da. Doch Nathan hat wohl auch wenig Zeit und so mache ich zunächst mit der Literaturrecherche weiter, nach dem Mittag soll ich dann an den Roboter. Doch auch dann sieht es mit Nathan’s Zeit schlecht aus, wir verschieben es auf morgen.

Mittwoch: Auf geht es in das Labor! Hier steht ein kleiner ABB-Roboter, an dem man seine Programme testen kann. Nathan zeigt mir ein paar Grundlagen der Roboterprogrammierung. Auch wenn ich schon mit Kuka-Robotern gearbeitet habe, ist es doch (leider) bei den ABBs irgendwie komplett anders. Zumindest auf den ersten Blick. Dann darf ich selbst basteln und versuche meine ersten Schritte am ABB. Hey, er bewegt sich 🙂 Doch warum zum Henker muss man bei den Koordinaten die Drehungen der Achsen in Quaternionen angeben??? Komplexe Zahlen, die quasi zweidimensionale Zahlenwerte darstellen und mit ihrem zusätzlichen Imaginärteil zunächst für Kopfzerbrechen sorgen, habe ich ja noch verstanden, schließlich sind sie für Berechnungen in der Elektrotechnik zwingend notwenig. Und bei Kuka werden die Drehungen der Achsen bzw. des Koordinatensystems ganz einfach über drei Winkel angegeben. Wenn da ein Winkel im Programm von 0° auf 90° wechselt, weiß man sofort, dass der Roboter jetzt eine 90° Drehung vollziehen wird – schön einfach. Aber nein, ABB baut da ein vierdimensionales Zahlensystem ein, bei dem eine Kombination aus [0,0.70712,0.70712,0] – [1,0,0,0], dann für die gewünschte 90° Drehung sorgt. Sofort lesbar, absolut nachvollziehbar und ohne die geringsten Probleme beim Programmieren – oder auch nicht…
Nach der Uni gehe ich dann ein Haus besichtigen – schließlich will ich ja raus aus dem Hostel, ist einfach zu teuer, dort auf Dauer zu bleiben. Insgesamt leben wohl 12 Leute in dem besichtigen Haus. Sieht auch so aus – absolut dreckig, ziemlich heruntergekommen und günstig ist es auch nicht. Nein, das ist es noch nicht…

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Woche 1 – Wollongong und die Uni

Donnerstag, April 12th, 2012
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Samstag morgen, 5 Uhr: *gähn* oh… Ich habe ca. 16 Stunden geschlafen! Puh… Lag aber auch an! Ich bleibe noch eine ganze Weile im Bett liegen, schließlich bin ich in einem Viererzimmer und will die anderen nicht wecken. Die eine hatte mir schließlich erzählt, dass sie zu einer Hochzeit will und nicht genug Geld für ein Hotel habe, sie entschuldige sich schon mal vorher, wenn sie erst spät nachts und etwas betrunken in das Zimmer käme. Sie muss dabei leise gewesen sein, ich habe sie nicht gehört. Aber vermutlich ist sie dann jetzt erst zwei bis drei Stunden im Bett, lieber nicht wecken 😉

Gegen halb 8 kann ich dann aber einfach nicht mehr liegen und stehe auf, die anderen zwei stehen auch auf.

Dann mache ich einen kleinen Rundgang durch die Innenstadt. Das Hostel scheint ziemlich nah am Zentrum zu liegen – sehr angenehme Lage! Aber was sieht man natürlich wieder als erstes wenn man durch die Stadt  in Richtung Stand läuft? Richtig, McDonalds. Unter Palmen – idyllisch 🙂

McDonalds unter Palmen

Dann gehe ich an diesem herrlichen Tag (herbstlich frische 29°C) weiter zum Strand. Oder eher gesagt nicht zu DEM Strand, sondern zu EINEM der Strände. Wenn ich es richtig im Kopf habe, gibt es hier im Großraum Wollongong nämlich 17 Stück davon… Schade, dass ich den Winter über hier sein werde – da wird wohl leider nicht sooo viel Gelegenheit zum Baden sein… Dieser Strand heißt auf jeden Fall „Wollongong City Beach“.

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